1. Klettersteigsets

Erhebliche Mängel bei Klettersteigsets

Zweite Rückrufaktion innerhalb eines halben Jahres!

Tests der Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins (DAV) haben ergeben, dass viele am Markt befindliche Klettersteigsets erhebliche Mängel aufweisen und bei einem Sturz im Extremfall reißen können. Eine Liste der betroffenen Sets haben die Alpenvereine (OeAV, DAV, AVS und SAC) jetzt in Zusammenarbeit mit den Herstellern erstellt. Alle Klettersteiggeher sind dazu aufgerufen, ihre Sets anhand dieser Liste zu überprüfen und, falls von einem Rückruf betroffen, an den Hersteller zurückzuschicken. Außerdem sollte bei allen Klettersteigsets dringend überprüft werden, ob sie noch in der Lebensdauerangabe des Herstellers liegen. Probleme an Klettersteigsets gibt es damit zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres – allerdings sind völlig unterschiedliche Systeme betroffen.

Welche Sets sind betroffen?

Die aktuellen Rückrufaktionen betreffen Klettersteigsets mit Reibungsbremsen (in der nebenstehenden Zeichnung das linke Set). Erkennbar sind solche Systeme an der Metallplatte, durch deren Löcher ein Seil führt.

Die Rückrufaktion vom vergangenen August betrifft einige Sets mit elastischen Lastarmen und Bandfalldämpfer (in der Zeichnung das rechteSet). Die jetzt bereitgestellte Rückrufliste (siehe auch unten) umfasst beide Rückrufaktionen sowie die Lebensdauerangaben der Hersteller.

Die Alpenvereine fordern alle Klettersteiggeher dringend auf, ihre Klettersteigsets anhand dieser Liste zu überprüfen. Von einem Rückruf betroffene Sets dürfen nicht mehr weiter verwendet werden und müssen an den Hersteller zurück geschickt werden. Sets, die von keinem Rückruf betroffen sind, aber nicht mehr in der Lebensdauerangabe des Herstellers liegen, dürfen nicht mehr verwendet werden.

Siehe: www.alpenverein.at

klettersteigsets-oktober-2012.pdf

Gefährlicher Mangel bei Klettersteigsets!

Durch Untersuchungen, die in Verbindung mit einem tödlichen Unfall an einem Klettersteig in Tirol stehen, wurde ein gefährlicher Mangel bei Klettersteigsets entdeckt. Inzwischen haben mehrere Hersteller ihre Sets zurückgerufen.

Bitte überprüfen Sie unbedingt, ob Ihr Klettersteigset betroffen ist und geben Sie die Info auch an Ihre Mitglieder und Verleihstellen weiter!

2. In Case of Emergency

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Verkehrsunfällen (o.ä.) die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu  kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch,  die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency). Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen.

Euer Obmann