Petzeck
19.08.2018
Bergsteiger & Wanderer

Dorli Potenes führte in der vorigen Woche eine starke Wandergruppe auf das 3.283 m hohe Petzeck. Diese Tour war anfangs als Zwei-Tages-Tour ausgelegt, musste jedoch mangels verfügbarer Schlafplätze in der Wangenitzsee-Hütte auf einen Tag beschränkt werden. Das stellte alle Teilnehmer vor hohe Anforderungen. Schließlich mussten mehr als 1.700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigt werden. Das Wetter war wunder-bar und so konnten wir mit den ersten Sonnenstrahlen von Seuchenbrunn im Debanttal aus über die Untere Seescharte zur Hütte aufsteigen. Nach einer kurzen Rast gings ans Eingemachte. Nach der Querung und über den seilversicherten Grat führte der Steig alsbald über Blockwerk steil bergan. Als wir uns schon am Gipfel wähnten, erschien uns das Gipfelkreuz noch in deutlicher Entfernung. Auch die letzten Meter wurde mit Bravour bewältigt und stolz und glücklich konnten wir das Gipfelerlebnis genießen. Die umliegende Bergwelt begrüßte uns freudig. Zu unseren Füßen lag die Noßberger Hütte, die wir vor Kurzem besucht hatten. Nicht lange währte die Rast, schließlich wollte man ja noch zur Wangenitzsee-Hütte und anschließend ins Tal absteigen. Der nahe Abend führte uns jedoch bei der Hütte vorbei und schließlich erreichten wir müde, aber zufrieden, das Tal.  Schließlich waren wir ja 13 Stunden auf den Beinen. Spätabends erst waren wir wieder zuhause. Resümee: Nächstes Mal gehen wir das in zwei Tagen !

Start frühmorgens in Seuchenbrunn

Start frühmorgens in Seuchenbrunn

Aufstieg in der Morgensonne

Aufstieg in der Morgensonne

Der Wangenitzsee – ein Juwel

Der Wangenitzsee – ein Juwel

Ohne Worte!

Ohne Worte!

Der Quergang über den Grat

Der Quergang über den Grat

Trittsicherheit ist gefragt

Trittsicherheit ist gefragt

Am Gipfel

Am Gipfel

ein wackeliges Brücklein

ein wackeliges Brücklein

Letzte Rast

Letzte Rast