Sextener Dolomiten
10.03.2019
Alpin

Tourenwochenende 1.-3.März

Sextener und Pragser Dolomiten mit Stützpunkt in Toblach Hotel "Nocker"- mit unseren Tourenführer Joachim + Stefan ( 2 Gruppen mit jeweils 7 Teilnehmern )

1.Tag: Sexten - Fischleintal 1.454m -Talschlusshütte - Altensteintal - 3Zinnenhütte 2.405m

Beide Gruppen hatten dasselbe Ziel! Es ging zuerst über einem flachen Talboden, weiter einer kurzen Steilstufe entlang eines Bacheinschnitts bis zu einem markanten Felsblock. Hier querten wir einen Steilhang, anschließend folgte ein Graben und schließlich  gelangten wir auf flache Böden in Richtung Süden direkt zur 3 Zinnenhütte. Da das Wetter zunehmend schlechter wurde (windig) hielten wir uns nicht sehr lange auf. Die Abfahrt war wie der Aufstieg relativ gut zu bewältigen.

Als Belohnung!? Ein gemütliches Zusammensitzen in der Talschlusshütte, wie immer sehr unterhaltsam.

2.Tag: Alpengasthof Brückele - Rossalmhütte - Gr. Jaufen 2.480m - Narbiges Loch - Pragser Wildsee

Es ging für Jobi's Gruppe zu einer Rundtour in die Pragser Dolomiten. Ausgangspunkt Gasthof Brückele 1.500m. Nach ca 1km Forstweg ging es in Serpentinen steil bergauf bis unter die Felstürme und weiter über Flachstücke zur Rossalm.( Bei der Rossalmhütte mussten wir unbedingt ein kühles Blondes  tanken schon wegen dem Hüttenwirt.) Der weitere Aufstieg ging vorbei an alten Zirben, unter dem Kl. Jaufen in einem flachen Sattel bis zum etwas steileren Gipfel des Gr.Jaufen. ( herrliche Aussicht zum Pragser Wildsee ) Die Abfahrt führte vorerst über freies Gelände wo wir an einem sonnigen Rastplatz die köstliche Jause von Hannes genossen hatten.

Gestärkt ging es weiter über das Narbige Loch einer steilen Rinne bis zum Pragser Wildsee. ( dank einer privaten Mentaltrainerin "Heidi" schaffte Werner diese Herausforderung souverän ) Es war eine großartig landschaftliche und skifahrerisch besonders reizvolle Tour.

Stefan fuhr mit seiner Gruppe wiederum Richtung Sexten. Ziel ist der 2922m hohe Hochebenkofel. Durch das Innerfeldtal ging es relativ flach zur Dreischusterhütte. Die Hütte wurde nach „kurzer Zeit” erreicht, und der Aufstieg folgte in einem weiten Rechtsbogen in Richtung Schwarzboden ins Hangenalpeltal. Nach der letzten Steilstufe und rund 1600hm Aufstieg, bot sich dann am Gipfel ein  Traumpanorama. Vor dem Rückweg gab es noch eine Stärkung vom „Büffel” . Aber auch wer ein Bierchen im Rucksack mitnahm, tankte wieder Energie für die laaaaange Abfahrt. Anschließend wurde natürlich mit allen Teinehmern über den Tourentag bzw. den nächsten Tag „fachgesimpelt”!

3.Tag: Plätzwiese - Stolla Alm - Pinscharte

Von der Plätzwiese Richtung Stolla Alm folgten wir entlang der Loipe, nach der Waldgrenze wurde das Gelände zunehmend steiler. Unter den Gaisköpfen ca 2.300m erreichten wir ein Kar. ( Die Felswände brechen hier senkrecht bis zum Ende des Kars bei ca 2.500m).  Es folgte ein Steilhang bis zur 40°Pinscharte wo es die letzten Höhenmeter zu Fuß weiterging. Schließlich erreichte man einen Boden mit traumhaften Blick zu den umliegenden Dolomiten. Die Abfahrt mit guten Schneeverhältnissen war sensationell! Ab der Stolla Alm fuhren wir die Rodelbahn entlang bis zum Alpengasthof Brückele. ( Jobi + Christian hatten noch einen kurzen Aufstieg bis zu den Autos )

Stefan’s Ziel am Sonntag war der Dürrenstein. „Vorbei” an der Plätzwiese erfolgte der Aufstieg in östliche Richtung. Etwas langwierig und bei schwierigen Schneebedingungen zieht sich die Route Richtung Gipfel. Von dieser tollen Spitze aus, die auf der anderen Seite senkrecht abbricht, ging der Blick zur Cristalloscharte, wo sich gerade Michael und Sepp befanden. Aber auch die Sicht zu den Zinnen, Dreischusterspitzen und Gr.Gaisl war bei Traumwetter fantastisch! Nach einer ausgiebigen Pause erfolgte im Tiptopfirn die Abfahrt zur Plätzwiese. Noch eine gemeinsame „Bestellung” und dann ab nach Hause!

Nochmals ein herzliches Dankeschön an Joachim + STEFAN für die perfekte Planung und den verantwortungsvollen Einsatz

Bericht: Judith Köferle, Joachim Huber